Gummiabfall kühlen mit Flüssigstickstoff

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Das Gummi wird durch den Zusatz von Flüssigstickstoff bis unter die Glastransitionstemperatur gekühlt und wird hart und spröde. Nach einer solchen Behandlung kann das Gummi in einem Mahlwerk zu Feinpulver zermahlen werden (Kryogenmahlung). Das so gewonnene Pulver eignet sich zur Wiederverwertung in neuen Gummi- und Kunststoffprodukten. Bei der Kryogenmahlung wird also hartes, thermoplastisches Material bei kryogenen Temperaturen gemahlen. Dadurch wird das Gummi derart spröde, dass es mit einem äußerst hohen Feinheitsgrad gemahlen werden kann, ohne dass sich die Eigenschaften des Gummis ändern. | ![]() |
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Der Schneckenwärmetauscher transportiert das gefrorene Gummi zum Mahlwerk über eine Länge von 2500 mm mit einer Kapazität von 1.6 m³/Stunde. An vier Stellen wird während des Transports Flüssigstickstoff in das Produkt eingespritzt. Die Schneckenflügel bewirken, dass das Gummi sich gründlich mit dem Stickstoff vermischt. Der Mantel des Förderers ist doppelwandig ausgeführt und verfügt zu Isolationszwecken über ein Vakuum. Die Schnecke lässt sich einfach mit Hilfe einer Klemmkonstruktion an der Auslaufseite entfernen und kann somit auf einfache Weise gereinigt werden. Gotic liefert als Spezialunternehmen Zerkleinerungsmaschinen und Mahlwerke für die Chemie-, Nahrungsmittel-, Pharma- und Kunststoffindustrie (www.gotic.de). |











