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Eine Technik - zahllose Anwendungen: der Schneckenwärmetauscher


Ein Schneckenwärmetauscher ist ein indirekter Wärmetauscher, dem ein Schneckenförderer zugrunde liegt. Er kann zum Kühlen, Erwärmen und Trocknen von Pulvern, Granulaten und pastösen Massen eingesetzt werden. Bei einem Gerät mit indirekter Wärmeübertragung ist das Heiz- oder Kühlmedium mittels einer Wand vom Produkt getrennt. Dabei wird meist eine geheizte Wand oder ein geheizter Körper verwendet, der vom Produkt umgeben wird. Bei dieser energieeffizienten Methode leidet die Umgebung weniger unter Staubbildung.


Wie gesagt, sind zahllose Anwendungen denkbar. Die Anwendungsbereiche reichen von der Kühlung von Sand bis zum Schmelzen von Schokolade. Die Wärmeübertragung erfolgt durch über die Trogwand, die Schneckenwelle, das Schneckenband oder über eine Kombination dieser Teile. Das Material wird während der Beförderung gekühlt, erwärmt oder getrocknet.




Schneckenwärmetauscher sind je nach Prozessvorgaben und dem verfügbaren Platz in unterschiedlichen Abmessungen verfügbar. Dabei kann nicht nur die Länge, sondern auch der Durchmesser variiert werden. Die eingesetzten Konstruktionsmaterialien werden an die Erfordernisse des Produkts oder die Kundenwünsche angeglichen. Für die Zuführung oder Entziehung von Energie werden diverse thermische Flüssigkeiten verwendet. Zum Kühlen kann es sich dabei um Wasser, Glykol, Flüssigstickstoff und zum Erwärmen um Wasser, thermisches Öl oder Dampf handeln, ferner kann elektrische Begleitheizung eingesetzt werden.


Wird der Schneckenwärmetauscher zum Trocknen von Produkten eingesetzt, kommt es auf eine ausreichende Belüftung an, um die beim Trocknen anfallende Feuchtigkeit abzuleiten. Dank der indirekten Trocknung ist das Volumen der benötigten Belüftung relativ klein. Auch die Menge der Peripheriegeräte zur Behandlung der Abluft bleibt dadurch gering.



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